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© Nordkirche

Sprengel

Die Nordkirche ist in drei Sprengel aufgeteilt: 

  • Schleswig und Holstein
  • Hamburg und Lübeck
  • Mecklenburg und Pommern. 

Jeder Sprengel steht unter der geistlichen Leitung einer Bischöfin oder eines Bischofs.

Kirchenkreise

Die Sprengel sind in dreizehn Kirchenkreise unterteilt, deren geistliche Leitung ein Propst bzw. eine Pröpstin wahrnimmt. Im Kirchenkreis sind die Kirchengemeinden und die Dienste und Werke (wie z.B. die Diakonie) einer Region zu einer kirchlichen Einheit zusammengeschlossen. Der Kirchenkreis nimmt Aufgaben wahr, die den Bereich einer Kirchengemeinde vor Ort überschreiten. Der Kirchenkreis wird von der Kirchenkreissynode, dem Kirchenkreisrat und den Pröpstinnen und Pröpsten in gemeinsamer Verantwortung geleitet. 

Die Kirchenkreissynode hat je nach Größe des Kirchenkreises zwischen 44 und 154 Mitgliedern, die nach einem Stimmwertverfahren von den Kirchengemeinderäten gewählt werden. Die Kirchenkreissynode legt die Verteilung der Finanzmittel an die Kirchengemeinden fest, beschließt über Pfarrstellen und gesamtkirchliche Einrichtungen im Kirchenkreis. Sie wählt auch die Pröpstinnen und Pröpste sowie die Mitglieder des Kirchenkreisrates. Sie kann zu Fragen des kirchlichen und öffentlichen Lebens Stellung nehmen. 

Die meisten Mitglieder des Kirchenkreisrates werden aus der Mitte der Kirchenkreissynode gewählt. Zudem gehören die Pröpstinnen und Pröpste diesem Leitungsgremium an. Der Kirchenkreisrat stellt den Haushalt und Stellenplan des Kirchenkreises auf und führt die Beschlüsse der Kirchenkreissynode durch. Er verwaltet die Angelegenheiten des Kirchenkreises, führt die Aufsicht über die Kirchengemeinden und Mitarbeitenden des Kirchenkreises und achtet auf die Ausführung der Verwaltungsmaßnahmen des Nordkirchenamtes.

Kirchengemeinden

Die Kirchengemeinden sorgen für die Verkündigung des Evangeliums. Sie sind verantwortlich für den Gottesdienst der Gemeinde, ihre kirchenmusikalischen und kulturellen Angebote, Unterricht und Bildung, die seelsorgerliche Begleitung von Menschen und die Diakonie vor Ort. 

Jede Gemeinde der Nordkirche hat einen Kirchengemeinderat. Dem Kirchengemeinderat gehören neben den Pastorinnen und Pastoren mindestens sechs von der Gemeinde gewählte Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher. Bis zu zwei weitere Personen können berufen werden. Der Kirchengemeinderat wählt die Pastorin oder den Pastor und die Mitarbeitenden, verwaltet die Gelder der Kirchengemeinde und entscheidet in allen Fragen, die das Gemeindeleben betreffen. 

Mindestens einmal im Jahr lädt der Kirchengemeinderat alle konfirmierten Gemeindemitglieder zur Gemeindeversammlung ein. Ein Mitglied des Kirchengemeinderates informiert die Gemeinde über die besonderen Ereignisse des vergangenen Jahres. In der anschließenden Aussprache kann jedes Gemeindemitglied Anregungen geben sowie Anfrage und Anträge an den Kirchengemeinderat stellen.

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